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20.-21.12. Raglan

„Letzte woche stand in der zeitung, dass…“

ja, liebe leute, letzte woche verschlug es sonja und mich nach Raglan.

 

Angeblich der hotspot fuer surfer, weil’s da ja so einen tollen strand geben soll. (*aehm* welchen wir uebrigens nicht gefunden haben – zur beruhigung aller vaeter und muetter *g*)

dieses mal hatten wir die grandiose idee schon am Samstag abend aufzubrechen.

bevor wir jedoch starteten, holten wir uns noch einen kaffee! tja, leider ging dann einer daneben! *g*


sonja war dieses mal der fahrer und ich war der „kartenlesende co-pilot“.
Vielleicht haette ich doch nicht die kuerzere strecke aussuchen sollen, da diese strecke wieder durch eine verlassene gegend fuehrte und wenn’s dann auch schon dunkel ist, ist es nicht sehr hilfreich, wenn jemand so ganz beilaeufig meint: „du, chrisi, weißt was ich letzte woche in der zeitung glesen hab?! Da is a frau in ihren ferienhaeuschen in der naehe von auckland ermordet worden!“
Ungefaehr 30 plattgefahrene opossums spaeter (aber wir haben die nicht auf dem gewissen), sind wir dann endlich in raglan angekommen und mussten uns noch nach einem geeigneten standplatz fuer unser auto suchen, damit wir auch in ruhe darin schlafen konnten.
Die suche erwies sich aber leider nicht als ganz so einfach, da man auf rast- und parkplaetzen sowieso nicht stehen bleiben darf und so verschlug es soni und mich in den busch. Aber da hat es uns nicht lange gehalten und wir haben dann letztendlich in irgendeiner einkerbung am strassenrand (in der naehe von der „whale bay&ldquo geparkt und dort unser nachtlager aufgeschlagen.

Nach einer nicht ganz so angenehmen nacht, machten wir noch ne kleine pause am strand und dann gings weiter zu den bridal veil falls.

na das ist doch ein foto *lol*



bridal veil falls

Da es an den vortagen immer wieder geregnet hatte, war das wasser leider nicht ganz so blau wie sonst.

 

Als wir dann wieder auf dem muehsamen weg zurueck zum parkplatz waren, wurde sonja noch von einer wahren „monsterweta“ ANGEGRIFFEN.


Danach gings nach Kawhia und danach weiter zu den Marokopa Falls, welche wirklich sehenswert sind.


Naechster Stopp waren die Piripiri Caves. (wir hatten aber natuerlich keine taschenlampe dabei)


Und dann blieben wir noch bei der Mangapohue Natural Bridge stehen.

Auch hier hab ich wieder einen „herzstein’“ gefunden, aber auch dieser war einfach zu gross fuer meine hosentasche.

 

Letzter halt vor der heimreise waren die Waitomo Caves. Was wir dort gesehen haben, ist wirklich einmalig gewesen. Zuerst gab es eine fuehrung durch die tropfsteinhoehlen und dann ging es mit dem boot (also noch immer in der hoehle) richtung ausgang. Auf dem weg dorthin waren tausende gluehwuermchen ueber uns an der decke der hoehle. Die gluehwuermchen sahen aus wie kleine sterne am nachthimmel. Leider durfte man in der gesamten hoehle nicht fotografieren.

3 Kommentare 2.1.09 08:54, kommentieren

27.-28.12. Coromandel

Von leeren Batterien und idiotischen Alarmsystemen


Ja, dieses wochenende verschlug es uns auf die „Coromandel Peninsula“.

 Da ja gerade die grossen Ferien  und Weihnachtsfeiertage sind, standen wir schon mal 1 stunde im stau bevors endlich wieder zuegig richtung hot water beach ging.


Dort angekommen bot es uns dieses bild:


100te Menschen (99 % Asiaten) gruben wie wild loecher in den nassen sand, in der hoffnung eine heisse quelle (deshalb auch hot water beach) zu finden.

Sonja und ich machten es uns auf einem felsen bequem und beobachteten das amuesante treiben.


Danach gings weiter zur Cathedral Cove.

Gluecklicherweise fanden wir auch gleich einen parkplatz und nach einem Eis machten wir uns auf den weg zur besagten Cathedral Cove. (Gehzeit ca. 45 min) Sonja und ich brauchten aber glaube ich etwa so 1 stunde und 30 minuten, weil wir ja noch zu den zwei kleinen buchten (gemstone bay und stingray bay) mussten und, weil sich sonja anscheinend am hot water beach mit dem schrecklichen „asiatischen fotofieber“ angesteckt hatte und alle 10 meter stehenblieb um ein foto zu machen. *g*

gemstone bay

stingray bay

 

Cathedral Cove


Nachdem wir dann fix und fertig wieder bei unserem auto waren gings zum strand von hahei.
So weit so gut, da wir aber dieses mal vor einbruch der nacht einen stellplatz fuer unser auto suchen wollten und die nacht auch unbesorgt durchschlafen wollten, versuchten wir unser glueck bei einem aelteren ehepaar und fragten diese, ob wir unser auto nicht neben ihrem gartenhaeuschen parken koennten. Natuerlich hatten diese nichts dagegen einzuwenden und da neuseelaender wirklich meistens sehr sehr freundliche leute sind, durften wir auch noch die dusche im gartenhaeuschen benutzen und haetten auch noch dinner bekommen.
Wir haben diese nacht also in einer strasse geparkt, wo wirklich jedes haus eine kleine villa war. Und vor den kleinen villen standen dann fette jeeps, range rovers und vw sportcoupes.
Tja, sonja und ich machten es uns also im auto mit ein paar bierchen bequem und schliefen so beruhigt wie noch nie.


Am naechsten morgen packten wir dann unsere sachen und als ich den motor starten wollte bekamen wir nur ein gluckerndes stottern als antwort. (aus unerklaerlichen gruenden war wohl unsere batterie leer *hust)  Naja, dann probier ich’s halt noch mal (dachte ich mir) und nach 4 oder 5 misslungenen versuchen ging unsere alarmanlage im auto an. Diese machte nicht nur einen riesen krach, sie lies sich auch nicht abstellen. (die erklaerung dafuer folgt etwas spaeter)
Nun ja, nachdem wirs zumindest zusammengebracht hatten, dass die nervige sirene aufhoerte die gesamte nachbarschaft aufzuwecken (es war aber schon ca 9:30) saßen sonja und ich mal so fuer 10 minuten ratlos im auto.
Tja, ohne hilfe haetten wir unser auto nicht mehr zum fahren gebracht und so fing sonja einen nett aussehenden herrn ab, der gerade auf dem weg zum schwimmen war. Und wie bereits erwaehnt sind neuseelaender gottseidank sehr sehr freundlich.
Dieser holte dann seinen riesigen ford (voll der jeep) und wollte uns starthilfe geben, aber der versuch scheiterte klaeglich.
Aber anstatt aufzugeben meinte er, wir sollen doch mitkommen, sein ferienhaus (ebenfalls eine riesen huette) steht gleich 3 haeuser weiter, seine frau ist auch daheim und dann meinte er auch noch so: „did you have breakfast yet or do you want somethin to drink?“ Sonja und ich lehnte dankend ab, weil wir schon so und so ein schlechtes gewissen hatten.
Nach unzaehligen telefonaten holten wir einen mechaniker (Mitch), der frueher mal fuer toyota gearbeitet hatte und dieser brachte unser auto nach 1 stunden wieder zum fahren.

 

Mitch verlangte dafuer gerademal 50 dollar. 

Der nette Herr, mit der netten Familie, machte keinen schritt von unserer seite und zu allem ueberfluss versorgte er uns auch noch mit kalten getraenken. Sonja und mir war das alles irgendwie etwas unangehem, da wir ihn den ganzen Vormittag aufgehalten hatten.
Also ja zur erklaerung, als wir unser auto gekauft haben, haetten wir eine kleine fernbedienung oder zumindest einen kleinen schluessel fuer die alarmanlage bekommen sollen. Anders lassen sich die alarmanlagen hier in neuseeland nicht ausschalten. Die alarmanlage blockierte dann unsere Batterie, deshalb hat das mit der starthilfe auch nicht funktioniert, damit das aber nicht mehr vorkommt hat uns  Mitch dann gleich mal die gesamte alarmanlage ausgebaut. Tja aber warum die Batterie leer war, wissen wir nicht… *ähm*


Eigentlich wollten wir uns noch wasserfaelle ansehen, aber da wir den motor nicht abstellen durfen, machten wir uns nach der ganzen aufregung auf den heimweg und waren dann heilfroh, als wir endlich wieder in auckland angekommmen sind.

 

3.1.09 04:49, kommentieren